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Julian Hillenkamp
Dipl. Ing. Architekt BDA
linkshänder, verheiratet, 2 Kinder

1969 geboren in München
1992-1996 Studium an der HfbK, Hamburg
1997 Studium an der University of Colorado at Denver
1998 Diplom an der HfbK, Hamburg
1999 Mitarbeiter im Büro Hafenatelier
2000-2006 Mitarbeiter bei Carsten Roth Architekt

seit 2006 Gründungspartner von eins:eins architekten BDA
seit 2011 diverse preisrichterliche Tätigkeiten

Christoph Roselius
Dipl. Ing. Architekt BDA,
M. Arch (PSD,NY)
rechtshänder, verheiratet, 3 Kinder

1969 geboren in Buxtehude
1990-1998 Studium an der TU Braunschweig
1998 Diplom an der TU Braunschweig
1998 Postgraduierten Stipendium das DAAD
1998-1999 Master of Architecture, Parsons School of Design, NY
1999-2001 Mitarbeiter bei Joel Sanders Architect, NY
2001-2005 Mitarbeiter bei Carsten Roth Architekt
2005-2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Braunschweig

seit 2006 Gründungspartner von eins:eins architekten BDA
seit 2011 diverse preisrichterliche Tätigkeiten
seit 2016 Vorstandsmitglied BDA Hamburg

Team seit 2007

Projektleitung

Julia Gooth
Oliver Lauber
Tania Lembke
Marcel Tomschi
Mareike Selonke

Projektmitarbeit

Carola Böker
Antonio Carvalho
Borha Chauvet
Maren Dörfer
Laura Haase
Christina Härtner
Stephanie Hoppe
Philipp Mecke
Diana Meyer
Luisa Prill
Katharina Riefenstahl
Stephan Rump
Anne Schädlich
Benjamin Vanmuysen
Sarah Weßeling

eins:eins architekten, Julian Hillenkamp und Christoph Roselius

eins:eins
Der Name eins:eins [ains tsu: ains] bezeichnet ein ausgeglichenes Verhältnis zweier Dinge zueinander.

bauherr:architekt
Dieses ausgeglichene Verhältnis streben wir auf allen Ebenen unseres täglichen Schaffens und unseres täglichen Umgangs mit anderen Menschen an.

geplantes:gebautes
In der Sprache der Architekten bezeichnet eins:eins den Maßstab, der das Verhältnis von Gedachtem bzw. Geplantem zu dem tatsächlich Gebauten beschreibt. Der Maßstab eins:eins drückt einen hohen Grad der Detaillierung und damit die maximale Annäherung des Gedachten an das Gebaute aus.

these:antithese
Darüber hinaus beschreibt eins:eins für uns ganz generell das Denken in Verhältnismäßigkeiten. Wir sind bestrebt, Dinge die unvereinbar erscheinen in eine Relation zueinander zu bringen.

Für uns sind es die in die Architektur hineingetragenen Widersprüche und Konflikte, die sie interessant, spannungsvoll und einmalig machen. Ohne diese immer wieder neuen Konflikte brauchte es keine Architekten, denn auf standardisierte Fragen kann es auch standardisierte Antworten geben – und in der Tat kommt ein großer Anteil der Bauproduktion daher mittlerweile ohne Architekten aus.

Uns interessiert das Entwerfen als dialektischer Prozess, in dem aus einem Spannungsfeld von These und Antithese heraus die Architektur als Synthese entsteht. Die Architektur wird zwar aus unterschiedlichen Parametern generiert – erscheint am Ende aber als ein in sich geschlossenes homogenes Gebilde.

vordergründig:hintergründig
Das Gebäude verweist dabei noch auf seinen antithetischen Ursprung, hat sich aber aus dessen Abhängigkeit gelöst und kann nun auch für sich selbst bestehen. Die Spannung erscheint eher hintergründig als vordergründig: Sie ermöglicht die Lesbarkeit des Gebäudes auf mehreren Ebenen; sie ermöglicht im Idealfall ein langsames Entschlüsseln – ein immer tiefer gehendes Entdecken von hintergründigen Referenzen und Gesetzmäßigkeiten und führt so zu einer ästhetischen Nachhaltigkeit.